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AUSSTELLUNG

2.-28. November 2021: »Splitter« Bruchstücke jüdischen Lebens in der ehemaligen Charlottenburger Magistratsbibliothek

Eröffnung: Di 2. November, 16 Uhr

Eintritt frei zu den Öffnungszeiten des Rathauses Charlottenburg

Das Verwaltungsinformationszentrum (VIZ), die ehemalige Magistratsbibliothek von Charlottenburg, präsentiert im Rahmen des Gedenkjahres »1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland« eine kleine Ausstellung aus eigenen Bestanden: u. a. zwei wertvolle Dokumente des Gesamtarchivs der deutschen Juden mit Sitz Oranienburger Straße 28 in Berlin-Mitte von 1932, unterzeichnet vom damaligen Leiter Jacob Jacobson, einem Überlebenden des Lagers Theresienstadt und seit 1958 Mitarbeiter des Leo-Baeck-Instituts in London. Zum Bestand gehören auch Anfragen der NSDAP zur Prüfung der »arischen Abstammung« Charlottenburger Bürger und biographische Hinweise zum alten jüdischen Geschlecht Delmar aus Charlottenburg. Ein weiterer Schwerpunkt widmet sich den Biographien jüdischer Charlottenburger Stadtverordneter und Magistratsmitglieder: Bruno Borchardt, Adolph Frank, Paul Hirsch, Max Cassirer und Benno Jaffe. Gezeigt wird außerdem Literatur aus dem (zumeist historischen) Bestand des VIZ zum Judentum (z.B. »Rechtsstellung der Juden im preußischen Volksschulrecht« von Ismar Freund, 1908). Zur historischen Einordnung werden dazu die wichtigsten Gesetze und Verordnungen für Juden in Preußen und Deutschland vom »Judenedikt« von 1812 bis in die NS-Zeit dargestellt. Mit der Ausstellung wird versucht, anhand von Literatur und erforschten Quellen aus den VIZ-Bestanden die Vielfalt des Judentums in der Charlottenburger Verwaltung und Politik zwischen ca. 1808 und 1938 zu präsentieren.

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