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Storia di Sergio
Tatiana Bucci, Rosalba Vitellaro und Alessandra Viola
Fasanenstr. 79-80 | 10623 Berlin Eintritt frei
Sergio ist sechs Jahre alt, als er mit seiner Familie und den Cousinen Andra und Tati nach Auschwitz deportiert wird.
Sergio wird von seiner Mut- ter getrennt und mit einer schrecklichen Lüge dazu ge- bracht, in das Lager Neuen- gamme zu ziehen, um dort mit ihr wieder vereint zu sein.
Endlich wird er seine Mutter wiedersehen! Nur Marek ahnt, dass etwas nicht so ist, wie man es ihm erzählt...
Die Geschichte verknüpft sich Jahrzehnte später mit der des Journalisten Günther Schwarberg, der beschließt, über die tragische Geschichte der zwanzig Kinder zu berichten, die 1944 als Versuchskaninchen für medizinische Experimente im KZ
Neuengamme missbraucht wurden und wie Sergio am 20. April 1945 im Keller der Schule am Bullen- huser Damm in Hamburg er- mordet wurde.
Andra und Tatiana Bucci haben die Schoa überlebt und die Geschichte ihres Cousins Sergio zusammen mit Alessandra Viola in einem Buch erzählt.
In Anlehnung an das Buch ist unter der Regie von Rosalba Vitellaro der Animationsfilm »Storia di Sergio« entstanden.
Er stand 2025 auf der Longlist für den Oscar in der Kate- gorie Animationskurzfilm und wurde im Plenum des europäischen Parlaments gezeigt. Im Anschluss an den Film wird Tatiana Bucci über ihre und die Ge- schichte von Sergio De Simone im Gespräch mit der Regisseurin Rosalba Vitellaro und Produktionsleiterin Alessandra Viola berichten. Auf Italienisch mit Simultanübersetzung. Eine Veranstaltung des Italienischen Kulturinstituts Berlin in Zusammen- arbeit mit der Jüdischen Gemeinde zu Berlin.
The Stamp Thief

Jüdisches Filmfestival Berlin Brandenburg
Fasanenstr. 79-80 | 10623 Berlin Eintritt frei
Der Oscar-, Emmy- und Peabody- prämierte amerikanische Doku- mentarfilmregisseur Dan Sturman und sein Team begeben sich auf eine Mission. Im Mittelpunkt ihrer Reise voller Spannung, Neurosen und Verbrechen steht ein lange verschollener Schatz: Eine Brief-markensammlung von unschätzbarem Wert, die ihren jüdischen Besitzern im Zweiten Weltkrieg gestohlen und angeblich in einem Keller versteckt wurde.
Jahrzehnte später scheint sich dem Filmteam eine Gelegenheit zu bieten, ein historisches Unrecht zurechtzurücken.
Doch die bürokratischen Mauern und das Misstrauen im heutigen Polen zu durchdringen, ist alles andere als einfach.
Mittels der einzigen Waffe, die sie wirklich beherrschen – dem Kino – schmieden sie einen verwegenen Plan, der direkt aus einem Spionagethriller stammen könnte: als Tarnung für ihre Spurensuche errichten sie ein fiktives Filmset.
Getrieben von dem unerschütterlichen Glauben an die Rechtmä- ßigkeit ihrer Mission, verlieren sie allmählich aus dem Blick, dass die Wirklichkeit kein Drehbuch ist – und sich nicht alles kontrollieren lässt. Mit rasiermesserscharfem Humor und einem schonungslosen Blick auf Obsession in all ihren Schattierungen ist THE STAMP THIEF zugleich unterhaltsames Gauner-Abenteuer und eine leise verstö- rende Reflexion über Erinnerung, Gerechtigkeit und die Geschichten, die wir uns selbst erzählen.

Der 7. Oktober, die Stadt und das Leben
Dokumentarfilm von Walter L. Brähler
Do 12. Februar 2026 | 19 Uhr
Jüdisches Gemeindehaus
Fasanenstr. 79-80 | 10623 Berlin Eintritt frei

Von der deutschen Öffent- lichkeit wurde bisher kaum wahrgenommen, wie sehr der 7. Oktober 2023 für alle Jüdinnen und Juden eine epochale Zäsur war. Nicht nur in Israel, sondern auch hierzulande. Alte Traumata der Vernichtung wurden
wiederbelebt und die Erschütterung darüber hält an. In diese Ge- fühlslage gibt der Dokumentarfilm »Der 7. Oktober, die Stadt und das Leben – Jüdisch in Frankfurt« einen tiefen Einblick. Der Film erzählt persönliche Geschichten von Angst und Trauer und von der Suche nach Perspektiven.
Im Zentrum stehen jüdische Menschen in Frankfurt, stellvertretend für Jüdinnen und Juden in Deutschland. In ihren Stimmen spiegeln sich nicht nur der Schock und die Verunsicherung angesichts der Angriffe und des Kriegs im Nahen Osten wider, sondern auch die täg- lichen Herausforderungen, jüdisches Leben in Deutschland sichtbar und lebendig zu gestalten und zu erhalten.
Im Anschluss diskutieren Dr. Jessica Schmidt-Weil, Lehrerin und stellvertretende jüdische Vorsitzende der Berliner Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit sowie Deborah Kogan, Stu- dentin und bis April 2025 Vorstandsmitglied der Jüdischen Studie- rendenunion mit dem Filmemacher über ihre Erfahrungen. Moderation: Sigmount Königsberg
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