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Sonntagsspaziergänge

Deutschkurse

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2. Trimester 2026
Wir nutzen die schönste Zeit des Jahres, um auf kulturhistorischen Spaziergängen und Tagesausflügen jüdische Geschichte an „grünen“ Orten in Berlin und im Umland zu entdecken. Dabei begegnen wir bekannten Namen ebenso wie weniger bekannten Biografien und erfahren überraschende Geschichten aus verschiedenen Epochen jüdischen Lebens in Berlin und Ostdeutschland.

Spaziergänge jeweils sonntags: 11.00 – 13.15 Uhr. Die Tagesausflüge haben andere Start- und Endzeiten. 
Kursgebühr: 200,- Euro für alle Spaziergänge und Tagesausflüge. Die Sonntagsspaziergänge können auch einzeln zum Preis von jeweils 12,- Euro, die Tagesausflüge zum Preis von 38,- Euro gebucht werden. Alle Fahrtkosten sind nicht in der Teilnahmegebühr enthalten.



19.04.2026 | Teil 1: Die Geschichte der schwedischen Juden und ihre Geheimnisse in Treuenbrietzen (Tagesausflug)
Das verschlafene Städtchen im Südwesten Brandenburgs kann sich rühmen, der Geburtsort des Gründers der Jüdischen Gemeinde Schwedens zu sein.
Treffpunkt: 10.30 Uhr, Hauptbahnhof Potsdam, Bahnsteig 2 am Fahrkartenautomaten (Abfahrt RE33 10.42, Fahrzeit: 45 Min.)

03.05.2026
| Teil 2: Die Geschichte der schwedischen Juden und ihre Geheimnisse in Bützow (Tagesausflug)
Das romantische Städtchen im Norden Deutschlands war einst Universitätsstadt, Sitz von Bischöfen und herzoglichen Witwen [den Gedankenstrich empfand ich, zusammen mit dem Trennstrich, als irritierend] – zugleich aber auch ein Zentrum jüdischen Lebens und die Wiege der jüdischen Gemeinde des Königreichs Schweden.
Treffpunkt: 08.40 Uhr, Gesundbrunnen am Bahnsteig 9-10, am Fahrkartenautomaten (Abfahrt RE5 08.54, Fahrzeit: 2 Stunden 20 Min., 1 Umstieg)

17.05.2026
| Potsdam-Bornstedt: Refugium der monarchischen "Freidenker"
Nur einen halben Kilometer vom weltberühmten Schloss Sanssouci entfernt versuchten einige junge „Rebellen“ aus der Familie der Hohenzollern, ihre Träume zu verwirklichen – auch den Traum eines friedlichen, religionsübergreifenden Miteinanders.
Treffpunkt: 11.00 Uhr, Hauptbahnhof Potsdam, oben an der DB-Info

31.05.2026
| Güstrow: Jüdisches in der Barlachstadt (Tagesausflug)
Güstrow, einst Residenz der mecklenburgischen Herzöge, beeindruckt mit einem der bedeutendsten Renaissancebauten Norddeutschlands, dem Ernst-Barlach-Museum  und mit einer abwechslungsreichen jüdischen Geschichte.
Treffpunkt: 08.40 Uhr, Gesundbrunnen am Bahnsteig 9-10, am Fahrkartenautomaten (Abfahrt RE5 um 08.54 Uhr, Fahrtzeit: 2 Stunden)

07.06.2026
| Grunewald: Gebrüder Wertheim und ihre Wohnorte
Das Leben der berühmten Warenhausfamilie war eng mit der bekannten Villenkolonie verbunden. Bei diesem Spaziergang begeben wir uns auf die Spuren ihrer Geschichte.
Treffpunkt: 11.00 Uhr, S-Bahn Halensee, Bahnsteigmitte

21.06.2026
| Tangermünde – Als Deutschland fast eine Hauptstadt hatte (Tagesausflug)
Das märchenhafte Städtchen an der Elbe gehört zu den malerischsten Orten Deutschlands und sollte einst sogar zur Hauptstadt des Reiches werden. Heute bemüht man sich dort engagiert um den Erhalt der Spuren jüdischen Lebens.
Treffpunkt: 09.50 Uhr, S-Bahn Jungfernheide am Bahnsteig 4 am Fahrkartenautomaten (Fahrzeit: 1 Stunde 15 Min., 1 Umstieg)

07.07.2026 | Lichtenberg: Haus Lemke
Der zeitlos elegante Bau und die Geschichte seiner Besitzer.
Treffpunkt: 11.00 Uhr, S-Bahn Greifswalder Straße, Bahnsteigmitte

09.08.2026 | Potsdam: Jüdengraben und andere Rätsel
Im 18. Jahrhundert gehörten viele Potsdamer Betriebe jüdischen Unternehmern. Auf diesem Spaziergang begeben wir uns auf die Spuren jüdischen Lebens im Stadtbild der brandenburgischen Hauptstadt und gehen dabei auch einigen historischen Rätseln nach.
Treffpunkt: 11.00 Uhr, Potsdam Hauptbahnhof, oben an der DB-Info.

23.08.2026 | Bernburg: Stadt des „weißen Goldes“ (Tagesausflug)
Die malerische Stadt an der Saale war einst Residenz der anhaltischen Fürsten und ist Geburtsort vieler bedeutender jüdischer Persönlichkeiten.
Treffpunkt: 09.10 Uhr, S-Bahn Charlottenburg am Gleis 4, am Fahrkartenautomaten.
(Fahrtzeit: 2 Stunden 20 Min., 1 Umstieg)

06.09.2026 | Rüdersdorf und seine Zementfabrik
Die -
jüdische Familie Gutmann und ihr Beitrag zur Baugeschichte Berlins.
Treffpunkt: 11.00 Uhr, S-Bahn Friedrichshagen, Bahnsteigmitte


Eine Kursteilnahme ist nur nach vorheriger Anmeldung möglich und nur zu empfehlen, wenn die Teilnehmenden das Laufpensum eigenständig und ohne Hilfe bewältigen können. Viele der Strecken sind lang und nicht barrierefrei. Besonders bei den Tagesausflügen kann die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel oder einwandfreier Wege nicht immer gewährleistet werden. Die JVHS übernimmt keine Verantwortung für mögliche Verspätungen oder Ausfälle im ÖPNV. Wir bitten um Ihr Verständnis.


 

Dozentin: Ludmila Budich, Studium der Kulturwissenschaften und Bibliothekswissenschaften an der Universität Sankt Petersburg, Ausbildung zur Fremdenführerin und Dolmetscherin. Seit Juni 2015 staatlich geprüfte Stadtführerin und Reiseleiterin für Berlin und Potsdam.

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