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Menashe
Film von Joshua Weinstein
Jiddisch mit deutschen Untertiteln


Menashe (Menashe Lustig) lebt in der ultraorthodoxen jüdischen Gemeinde Borough Park in Brooklyn, New York - der größten chassidischen Gemeinde außerhalb Israels. Vor Monaten starb seine Ehefrau und ließ ihn als Witwer und seinen Sohn Rieven (Ruben Niborski) als Halbwaise zurück.
Je mehr Zeit vergeht, desto mehr wirkt seine Glaubensgemeinschaft auf Menashe ein und stellt ihn schließlich vor die Wahl: entweder er heiratet wieder oder gibt seinen Sohn Rieven in die Obhut seines Schwagers. Denn die chassidischen Traditionen gebieten, dass Kinder nicht in einem Haushalt ohne Mutter aufwachsen. Doch Menashe ist ein Individualist, der nach Selbstbestimmung strebt und mit seiner chaotischen, ja »unorthodoxen« Art immer wieder für Aufsehen sorgt. Mit dem Kampf um seinen Sohn beginnt für Menashe auch ein inneres und äußeres Ringen mit den Traditionen und dem Leben in der Gemeinde, an dessen Ende eine Entscheidung steht.


JOSHUA Z. WEINSTEIN: Das Spielfilmdebüt des Dokumentarfilmemachers führt mitten hinein in eines sonst eher verschlossene Gesellschaft. Angetrieben durch dem Wunsch nach größtmöglicher Authentizität verbrachte Weinstein zwei Jahre in der Gemeinde, besetzte alle Rollen mit Haredim und ließ sie in ihrer Sprache auf jiddisch sprechen. Für den liberalen Juden und New Yorker Weinstein ist der Film eine persönliche Annäherung an die verwandte Tradition und zugleich ein ethnografisches Experiment.

FILM-MATINEE
So 7. Oktober 2018 | 11 Uhr
Kino Filmkunst 66
Bleibtreustraße 12 | 10623 Berlin
Kartenvorbestellung: Tel.: 030 8821753
oder www.filmkunst66.de
Eintritt 9,-/8,-

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