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Althebräisch

Dozentin: Dr. Sylvia Powels-Niami  




21. Althebräisch − Oberstufe
Ausgewählte Lektüre aus den Büchern Daniel, Esra und Nehemia

In Susa (heute Shush), der Hauptstadt der altpersischen Provinz Elam, steht die Grabmoschee des Propheten Daniel, die bis heute die Erinnerung an ihn wachhält und von den Iranern als Teil ihres Nationalerbes betrachtet wird. Gleichzeitig gehören das Ende der babylonischen Gefangenschaft, die Rückkehr nach Jerusalem (ab 539 v. u. Z.), der Wiederaufbau des Tempels und der erneuerte Bund zu den zentralen Ereignissen der jüdischen Geschichte. Neben älteren mythischen Erzählungen werden uns diese historischen Ereignisse in den drei Büchern Daniel, Esra und Nehemia genauestens berichtet. Anhand von ausgewählten Kapiteln und unter Zugrundelegung der historischen Ereignisse sowie der gleichzeitigen geistigen Bewegungen (Apokalypse), wollen wir diesen entscheidenden Schritt auf dem Wege zum Monotheismus nachvollziehen. Im persischen Weltreich wurde die aramäische Sprache zur Verkehrssprache in einem Gebiet, das von Ägypten bis zum Indus reichte. Ab 200 u. Z. wurden auch wichtige Dokumente der Halacha in Aramäisch geschrieben (Babylonischer Talmud).

Kursdauer: 04.03. – 24.06.2015
Mi 16.00 – 17.30 Uhr | Raum 9
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24. Althebräisch − Mittelstufe
Das Hohelied − Lektüre, Interpretation und Altorientalisches Umfeld

Das Hohelied (Lied der Lieder) ist das erste der fünf Bücher, das in die hebräische Bibel  (Hagiographen, ‚Schriften’) aufgenommen wurde. Seine große Schönheit veranlasste die frühen talmudischen und mittelalterlichen Interpreten, das Buch al Allegorie der Liebe Gottes zu seiner Braut Israel zu deuten. Ähnliche Auffassungen vertraten auch die Kirchenväter (Christus und Kirche gegenüber der Einzelseele als Braut). Während des 19. Jahrhunderts kamen neue Deutungen auf, und spätesten mit den im 20. Jahrhundert gemachten archäologischen Entdeckungen versuchten die Forscher, das Hohelied mit sakralen Texten des Alten Orients in Verbindung zu bringen. Was stimmt wirklich?  Diese Frage versuchen wir anhand des Textes zu klären.
Das Hohelied hat alle Religionen tiefgehend beeinflusst. Im Judentum wird das Lied am Pessachfest gelesen; in der Kabbala finden wir vielfache Andeutungen und Interpretationen. Im Islam gibt es neben Anklängen an traditionelle Hochzeitslieder auch Beispiele in der erotischen Literatur, und im Christentum schließlich hat das Hohelied die christliche Mystik maßgeblich geprägt.

Kursdauer: 6.3. - 26.6.2015
Fr. 13.00 - 14.30 | Raum 20

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